DGHT in den Medien
Hypnosetherapie in der ärztlichen Praxis.
Arno Müller / Klaus Dirk Krieger; Haug-Verlag ISBN 3-7760-1702-3
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Der „Mann mit dem Pendel“ fehlt im Praxiszimmer.
Den kompletten Artikel finden Sie hier Artikel im Weinheimer Anzeiger vom 14.8.2006.
Einen Auszug (Zitat ohne Bild - aus technischen Gründen) präsentieren wir Ihnen hier:
Artikel aus dem Weinheimer Anzeiger vom 14.8.2006
Bild und Link hier Der „Mann mit dem Pendel“ fehlt im Praxiszimmer.
techn. nicht Der Mann mit den stechenden Augen schwingt ein
möglich. Pendel direkt vor dem Gesicht seines Gegenübers.
Link funktioniert aber auf [Heil-Hypnose] "Folgen sie ihm mit ihren Augen",
befiehlt er mit ruhiger, aber eindringlicher Stimme.
"Sie werden müde, seeehr müde..." -
In wie vielen Filmen mag diese Szene wohl vorkommen? Sie hat das Bild, das sich die Allgemein-heit von der Hypnose macht geprägt. Jahrmarktschwindel, Scharlatanerie, ja sogar Gaunerei: diese Attribute verbinden die meisten Menschen wohl mit dem Begriff "Hypnose". Vorurteile, die Dr. Klaus Dirk Krieger nur zu gut kennt und denen er engagiert entgegen tritt.
Der Geschäftsführende Vorsitzende der "Deutschen Gesellschaft für Hypnose-Therapie" (DGHT) ist als Facharzt für Allgemeinmedizin in Rimbach niedergelassen.
"Die Hypnose-Therapie ist eine wissenschaftlich fundierte und längst offiziell anerkannte Heilmet-hode", betont er im Gespräch mit unserer Zeitung. Dennoch weiß er, dass bei vielen Menschen, denen mit dieser Therapie durchaus geholfen werden könnte, erst einmal die "Alarmglocken" schrillen, wenn sie das Wort "Hypnose" hören. Völlig zu unrecht, wie Dr. Krieger beruhigt: "Bei einer Sitzung bleibt der Wille des Patienten voll erhalten, er wird in keiner Weise manipuliert - im Gegen-satz zur Show-Hypnose", ist dem in Heidelberg geborenen Mediziner bewusst, dass es auch durch-aus unwissenschaftliche Formen der Hypnose gibt. Davon grenzen sich Dr. Krieger und seine Kol-legen in der DGHT sehr deutlich ab. Ihr höchstes Prinzip ist es, dass nichts gegen den Willen des Patienten geschieht. In dieser Hinsicht haben sich die Mitglieder der DGHT einen strengen ethisch-moralischen Kodex auferlegt, der auch besagt, dass der Patient jederzeit die Sitzung unterbrechen kann, wenn ihm dennoch "unwohl" werden sollte.
Dass hinter der Hypnose mehr steckt als "Schaumschlägerei" wussten schon die alten Chinesen. In ihrem Reich liegt der Ursprung dieser Jahrtausende alten Heilmethode, die wohl erst in der Neu-zeit unter massiven "Imageproblemen" zu leiden begann. Und dies wohl auch speziell in Deutsch-land, denn in anderen europäischen Ländern geht man offensichtlich weit lockerer damit um. "In Schweden", berichtet Dr. Krieger, "nutzt beispielsweise jeder zweite Zahnarzt die Hypnose, um seinen Patienten schwierige Behandlungen zu erleichtern." Dabei wird eine solche Anwendung den Möglichkeiten, die eine Hypnose-Therapie bietet längst nicht gerecht. "Die Hypnose hilft dem Pati-enten, sich vom Alltagsgeschehen zu lösen, und fest verankerte Denkblockaden zu unterlaufen", be-schreibt Dr. Krieger die Wirkungsweise. Ruhig und entspannt konzentriert sich der Patient auf sei-nen Atem und die Stimme des Therapeuten, die ihn in einen tiefen Ruhe- und Entspannungszustand führt. "In diesem Trancezustand werden mittels Suggestion positive Anwei-sungen an das Unterbewusstsein geleitet, die der Ich- und Willensstärkung sowie der Selbst-findung dienen", erläutert der Dozent an der Paracelsus-Heilpraktiker-Schule in Mannheim. Durch diese Wirkungsweise ist die Hypnose-Therapie naturgemäß bei allen Krankheitsformen im psychosomatischen Bereich im Einsatz. "Immer dann wenn die Körper-Geist-Seele-Einheit gestört ist", formuliert es Dr. Krieger, "können wir ansetzen." Und damit ergibt sich aus Sicht des Mediziners eine lange Liste: "Drei Viertel aller Erkrankungen sind psychosomatischer Natur, selbst mit einer einfachen Grippe gehen heutzutage oft psychische Störungen einher." Er zählt eine ganze Reihe klassischer "Störungen" auf, bei denen mit einer Hypnose-Therapie geholfen werden kann: Migräne, Panikattacken, Konzentrationsstörungen, Aufmerksamskeits-Defizit-Syndrom, Essstö-rungen, Bulimie, Schmerz-syndrome, Raucherentwöhnung (generell bei Suchtproblemen), Bewäl-tigung von Lebenskrisen in Pubertät und Wechseljahren, Krisen in der Partnerschaft, Trauer-bewältigung, alle Arten von Ängsten, Burn-out-Syndrom... "Durch die Hypnose wird das Gefühlsleben und das Unterbewusstsein als Sitz des ureigensten ,Ich- Selbst" angesprochen", erläutert Dr. Krieger. Durch den Wegfall von Denk-blockaden erhalte der Patient die Möglichkeit, neue Verhaltensweisen in sein persönliches Profil zu integrieren. "Damit steht ihm ein Lösungskonzept zur Verfügung, das zuvor von festgefahrenem Denkverhalten behindert wurde", erklärt der Mediziner weiter. Der genaue Verlauf und die zu ziehen-den Schlüsse werden in intensiven, klärenden Vor- und Nachgesprächen zwischen Patient und Therapeut erörtert. "Fünf bis 15 Sitzungen genügen in vielen Fällen, um dauer-hafte Lösungen zu erzielen", nennt der Rimbacher Arzt die Hypnose eine "Kurzzeittherapieform". Und diese könne auch und gerade bei Kindern (ab 5 Jahren) wirkungsvoll eingesetzt werden. "In diesem Alter ist der Mensch noch besonders ,suggestibel", sagt Dr. Krieger.
Das will wahrscheinlich auch heißen "unvoreingenommen". Denn wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Hypnose-Therapie ist es, dass sich der Patient mit seinem vollen Willen darauf einlässt. Wer zweifelt, der ist nicht konzentriert und kann kaum die volle Wirkung erfahren. Ansonsten ist der Hypnose-Therapie, zumindest vom Alter her, keine Grenze gesetzt. "Mein bislang ältester Patient war 87 Jahre alt", erinnert sich Dr. Krieger.
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Quelle: Odenwaldzeitung, DiesbachMedien GmbH, Friedrichstraße 24, 69469 Weinheim, 7. Jan. ’11
Umgehört:
Das neue Jahr ist heute eine Woche alt – aber wie sieht es mit den guten Vorsätzen aus?
Die OZ hat Fachleute aus verschiedenen Bereichen befragt
Zitat (Textauszug und ohne Bild; Text optisch variiert) aus:
Abnehmen
liegt schwer
im Trend
WESCHNITZTAL. Fitter, leichter und | Bild u. Link auch verlagsseits nicht möglich
endlich rauchfrei. Das sind die drei |
klassischen Vorsätze, die zu Beginn
eines neuen Jahres gefasst werden.
2011 ist am heutigen Samstag genau
eine Woche alt:
Die Odenwälder Zeitung hat sich sich
aus diesem Grund bei einem Hypno-
setherapeuten, einer Ernährungsbe-
raterin und in einem Fitnessstudio um-
gehört, ob sich die guten Absichten
zum neuen Jahr bereits in steigenden
Kundenzahlen bemerkbar gemacht
haben.
In der Praxis von Hypnosetherapeut
Klaus Krieger in Rimbach werden un-
ter anderem Sitzungen zur Raucher-
entwöhnung angeboten.
„Zum neuen Jahr hat es bei mir keinen Ansturm gegeben, der Kundenstamm ist über das Jahr in etwa gleich“, sagt Krieger. Er ergänzt, dass er sowieso nur Menschen helfen kann, die sich das Rau-chen tatsächlich abgewöhnen möchten. Da spricht er auch aus eigener Erfahrung, da er selbst Raucher war. Mit viel Disziplin hat sich Krieger von dem ungesunden Laster verabschiedet. "Wer sich entscheidet, durch Hypnose vom Klimmstängel wegzukommen, kann sich in einer wöchent-lichen Sitzung von je einer Stunde behandeln lassen. Ich erinnere mich an einen schweren Fall, je-
mand, der täglich etwa 110 Zigaretten geraucht hat. Nach einem Vierteljahr hatte er es geschafft“, erzählt Krieger. "Die körperlichen Entzugserscheinungen halten etwa sechs Wochen an, wer das durchhält, hat eine gute Chance, das Qualmen endgültig sein zu lassen. Der motivierteste Typ ist übrigens der, der sich das Rauchen aus gesundheitlichen Gründen abgewöhnen muss", berichtet der Hypnosetherapeut aus seinen Erfahrungen.
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